Er hat nichts verlernt: Daniel Noll sichert sich Platz 2 in Esslingen in einem rasanten Endspurt

Nach einem Jahr Zwangspause fand am 07. November 2021 der stimmungsvolle Eßlinger Zeitungslauf um den Sport-Flöss-Pokal wieder statt. Daniel Noll vom Laufteam des TSV Glems run2gether nutzte den 10km-Lauf, um wieder Wettkampflust zu schnuppern. Im Vorfeld war er ein bisschen unsicher, wo er zwischenzeitlich leistungsmäßig steht, seine Selbstzweifel waren jedoch völlig unbegründet. Er absolvierte den kurvigen und mit viel Pflastersteinen gespickten Kurs durch die enge Esslinger Altstadt, der vier Mal zu durchlaufen war, in nur 33:26min. Er begann das Rennen zunächst verhalten, da er wenige Tage davor von einem leichten Schnupfen erfasst wurde, von Runde zu Runde fühlte er sich jedoch immer besser.  In einem rasanten und spektakulären Endspurt setzte er sich dann noch gegen Robin Habermann aus Holzmaden durch und sicherte damit Platz 2 der Gesamtwertung. Exakt eine Minute schneller war der Gesamtsieger Ernest Kibet Tarus aus Kenia.

 

10.11

Das Esslinger Siegertrio von links: Daniel Noll, Ernest Kibet Tarus und Robin Habermann

Pressebericht Mitgliederversammlung 10.08.2021

Die jährliche Mitgliederversammlung für das Vereinsjahr 2020 wurde aufgrund der Coronalage im Frühjahr / Sommer leider erst spät im Jahr angesetzt.

Am 08.10.2021 konnte der Vorstandsvorsitzende Holger Sailer bei seiner Begrüßung gegen 19:35 Uhr 33 Mitglieder willkommen heißen. Nach der Totenehrung standen die Berichte der einzelnen Bereiche an.

Der Kinderfasching war am 15. Februar und noch kurz vor Corona die einzige Veranstaltung im Jahr 2020. Diese war mit 85 Erwachsenen und 96 Kindern sehr gut besucht. Pommes waren der große Renner uns so wurden 25 kg Pommes und einige Paar Saitenwürste weggezaubert.

Da es leider ansonsten nicht viel zu Berichten gab und hierzu auch keine Fragen der Mitglieder aufkamen, waren diese Punkte relativ schnell abgehalten.

Coronabedingt hat sich das Jahr 2020 für den Verein aufgrund reduzierter Ausgaben, rein finanziell gesehen, positiv ausgewirkt. Leider gab es jedoch wenig Programm in der Halle und für die einzelnen Gruppen wenig Zeit sich zu treffen und ihren Sport zu leben.

Die Entlastung der Vorstandschaft und auch der Ausschüsse wurde im Block durchgeführt und erfolgte einstimmig.

Zur Wahl standen der Vorstandsvorsitzende und der Sportvorstand. Beide, Holger Sailer und Melanie Kullen stellten sich erneut der Aufgabe und wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Zusammensetzung der Vorstandschaft bleibt somit unverändert.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die angedachte Terrassenüberdachung für das Sportheim Braike. Da die Kosten von vielen Faktoren, unteranderem Bodenbelag und teils extremer Steigerung der Baumaterialien in der Höhe gestiegen ist, wurde eine Entscheidung zur Überdachung auf das Frühjahr 2022 aufgeschoben.

Zur Finanzierung angedacht und kurz umrissen wurde die Idee, dass sich Mitglieder am Projekt mit einem gut verzinsten Darlehen beteiligen können. Interessenten können sich in einer Interessenliste aufnehmen lassen.

Ein großer Unsicherheitsfaktor, aus finanzieller Sicht, ist auch die in die Jahre gekommene Heizung samt Tankanlage.

Unter der Tagesordnung „Mitglieder haben das Wort“ konnten die Mitglieder sich zu Wort melden. Unter anderem wurde der Fußball und die generelle Zukunftsvision des Vereins zu dieser Abteilung und auch im allgemeinen thematisiert.

Corinna Coenning auf Platz 1 bei der Premiere der Schwäbischen Meile in Eningen

Das peb2 in Eningen, das noch relativ junge Sportvereinszentrum des VfL Pfullingen sowie TSV Eningen, wagte trotz aller momentanen pandemiebedingten Widrigkeiten ein neues Projekt, die Schwäbische Meile, die am Sonntag, 10. Oktober ihre Premiere hatte. Es handelt sich dabei um einen Lauf über 7,3333km. Dafür wählten die Organisatoren eine wunderschöne Strecke aus, die durch die Felder um das peb2 und die Arbachtalstraße bis hoch zum Unteren Lindenhof führt. Vorab sei gesagt, dass den Organisatoren eine tolle Veranstaltung gelungen ist und ihr Mut, diese umzusetzen, nicht hoch genug wertzuschätzen ist.

Für das Laufteam des TSV Glems standen Corinna Coenning, Tobias Stanienda sowie Helen Schädler an der Startlinie.

Corinna Coenning ließ es sich nur eine Woche nach ihrer großartigen Marathonpremiere nicht nehmen, in ihrem Heimatort bei diesem neuen Laufevent an den Start zu gehen. Verblüffend gut erholt legte sie einen perfekten Lauf hin und gewann die Frauenwertung souverän mit fast drei Minuten Vorsprung in 26:17min. Das entspricht einem Durchschnittstempo von 3:35min pro Kilometer. Nebenbei sei gesagt, dass es sich dabei um die viertschnellste Zeit im gesamten Starterfeld handelte!

Für Tobias Stanienda lief es ebenfalls richtig gut auf der Meile. Zu Beginn des Rennens, als es bergauf ging, verlor er ein bisschen den Anschluss an die Spitzengruppe, in der zweiten Hälfte konnte er jedoch schön aufholen und finishte als 7. der Gesamtwertung und 2. seiner Altersklasse.

Desgleichen gelang Helen Schädler ein starker Lauf auf dieser ungewohnten Laufdistanz. Mit ihrer Zeit von 32:48min landete sie auf Platz 9 im Frauenfeld und auf Platz 5 in ihrer Altersklasse.

Ein Marathondebüt wie gemalt: Platz 3 für Corinna Coenning beim Einstein-Marathon in Ulm

Beim Einstein-Marathon in Ulm hat sich Corinna Coenning (TSV Glems run2gether) über die Königsdistanz des Laufsports direkt bei ihrer Premiere so manchen Läufertraum erfüllt. Nicht nur, dass sie den prestigeträchtigen Lauf auf dem Podest beenden konnte, auch ihre Zeit hat großen Respekt verdient. Nach 2:56:33h lief die Glemser Athletin im Ulmer Donaustadion über die Ziellinie und unterbot damit die "magische" 3-Stunden Marke bei Weitem. Mit kühlen Temperaturen, bewölktem Himmel, einer schnellen Strecke und ihrem Vereinskollegen Tim Koch als Tempomacher war für Corinna das perfekte Setup gegeben, um ein gelungenes Marathondebüt zu feiern. Die beiden liefen die erste Hälfte in ziemlich genau 1:29h um dann gegen Ende immer mehr zu beschleunigen. Einen Marathon progressiv zu laufen ist eine Kunst, die nicht viel Läuferinnen und Läufer beherrschen. Umso beeindruckender, wenn dies bereits beim ersten Versuch gelingt. Ihr wochenlanges Training, betreut von Tim Koch, hat sich hier mehr als ausgezahlt. Die Region hat eine neue Marathon-Spitzenläuferin und den Namen Corinna Coenning sollte man sich für künftige Marathons wohl merken.

 

Ulm

Es ist geschafft, Tim Koch und Corinna Coenning (von links) im Ziel im Ulmer Donaustadion.

Laufteam vom TSV Glems back on track

Back on track waren Luca Hauser und Tobias Stanienda vom Laufteam des TSV Glems am Sonntag, den 19.09.2021 in Tübingen beim Erbe-Lauf, der aufgrund der Corona-Situation nicht wie üblich als Stadtlauf durch die verwinkelte Tübinger Innenstadt ausgetragen worden ist, sondern ins Industriegebiet nach Derendingen verlegt wurde. Das sorgte dafür, dass auf der flachen 10km-Strecke recht schnell gelaufen werden konnte. Der Gesamtsieger James Mutuke finishte in einer Zeit von unter 30 Minuten mit 29:32min.

Sehr erfolgreich bei dem hochkarätig besetzten Wettkampf war Luca Hauser. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung gleich beendete er die Wettkampfzwangspause! Nach 32:56min stürmte er ins Ziel und war damit neuntschnellster Läufer seiner Altersklasse.

Bei Tobias Stanienda lief es nach einer schnellen ersten Runde in der zweiten Runde der Laufstrecke nicht mehr ganz so gut, er musste mit Magenproblemen kämpfen. Trotzdem konnte er noch in 38:50min das Rennen beenden.

Ähnliches erlebte Tim Koch Ende August beim 10km City Run in Lugano. Er schaffte es trotz Probleme ab Kilometer 2 schon in 36:36min zu finishen.

In den kommenden Wochen startet unser Laufteam bei weiteren interessanten Rennen. Wir freuen uns!

 

Erbe Laufser Laufteam bei weiteren interessanten Rennen. Wir freuen uns!

 

Nach langem mal wieder im Ziel nach einem Rennen: Luca Hauser und Tobias Stanienda von links in Tübingen

Schneller Glemser beim Marathon in Berlin

Am Sonntag, den 26. September 2021 reihte sich der Ermstäler Spitzenläufer Tim-Phillip Koch in Berlin beim ersten großen deutschen Marathonlauf nach der pandemiebedingten Pause in die Schar der 25.000 Starter ein. Berlin präsentierte sich dabei mit Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen von seiner schönsten Seite. Für die Zuschauer war es ein Fest, für die Läufer eine nicht ganz einfache Aufgabe. Das erklärte Ziel des Glemser Athleten war es, seine Bestzeit von 2:38:05h deutlich zu unterbieten. Kontrolliert angelaufen schien dieses Ziel lange in Reichweite, doch die steigenden Temperaturen und der aufkommende Wind ließen seine Hoffnung, inklusive auch die der absoluten Spitze, auf die anvisierte Zielzeit platzen. So bekam Tim-Phillip Koch die Härten eines Marathonlaufs insbesondere auf den letzten Kilometern zu spüren. Er musste den äußeren Bedingungen und der schwindenden Kraft Tribut zollen. Auf Platz 250 nach 2:40:51h überquerte er die Ziellinie. Bei derartigen Verhältnissen eine solche Top-Zeit zu laufen, war eine starke Leistung, die damit belohnt wurde, dass er sich im ersten Prozent des internationalen Starterfelds platzieren konnte.

 

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Tim-Phillip Koch beim Berlin-Marathon 2021

Trotz vieler Hürden im Vorfeld: Tim Koch mit neuer Marathonbestzeit beim „BLN42195“

In einem schwierigen Jahr, in dem sämtliche Sportwettkämpfe abgesagt worden sind, hat Tim Koch sein sportliches Jahresziel, eine neue persönliche Bestleistung auf der Marathondistanz aufzustellen, trotzdem nicht aufgegeben. Dafür wurde er jetzt am 25. Oktober 2020 in Bernöwe beim „BLN42195“ belohnt.

Ursprünglich geplant war der Start beim Mega-Event Berlin-Marathon, der am 27. September 2020 hätte stattfinden sollen. Nach dessen Absage gab es noch Hoffnung auf ein paar Laufveranstaltungen in Österreich im Herbst, die Tim Koch ersatzweise anvisiert hatte. Diese wurden jedoch kurzfristig ebenfalls abgesagt. Da war es ein großes Geschenk, dass der SSV Hohen Neuendorf und der LAC Olympia Berlin sich ein Veranstaltungsformat ausgedacht haben, das sämtlichen Corona-Sicherheitsanforderungen entsprochen hat. In Bernöwe bei Oranienburg wurde auf dem Berlin-Kopenhagen-Radweg ein Rundkurs ausgewählt, der acht Mal zu bewältigen war. Dank guter Kontakte konnte sich Tim Koch einen der raren Startplätze sichern.

Bei derart vielen Hürden im Vorfeld es noch zu schaffen, eine persönliche Marathonbestzeit von 2:38:05h aufzustellen, zeigt nicht nur wie groß die sportliche Leistung einzuschätzen ist, sondern auch welch starke mentale Leistung dahintersteckt!

Damit hat für Tim Koch das nervenaufreibende Laufjahr 2020 noch einen äußerst erfolgreichen Verlauf genommen.