Daniel Noll beim Zieleinlauf, glücklich über die super Zeit auf der anspruchsvollen Strecke.

Der Tübinger Nikolauslauf gilt als einer der härtesten Halbmarathons Deutschlands, ist er doch gespickt mit mehr als 300 Höhenmetern. Er lockte bei seiner 43. Auflage am Sonntag, den 2. Dezember 2018 wieder mehr als 2.600 Läufer aus nah und fern an. Die Läufer konnten bei im Vergleich zu vergangenen Jahren recht erträglichen Bedingungen die etwas mehr als 21km lange Strecke von Waldhäuser Ost in den Schönbuch hinein in Angriff nehmen.

Vom Laufteam des TSV Glems standen zehn Läufer an der Startlinie, neun davon konnten bis ins Ziel durchlaufen.

Ganz vorne dabei war Daniel Noll, der von Beginn an in der Führungsgruppe war. Ab der Hälfte der Strecke konnte sich der spätere Sieger Thorben Dietz, dessen Marathonbestzeit bei 2:17h liegt, von der Gruppe absetzen, er finishte in 1:10h, mit einem Vorsprung von einer Minute. Daniel Noll und der Tübinger Lorenz Baum waren das Verfolger-Duo. Lange Zeit lagen sie gleich auf. Auf den letzten Kilometern jedoch gelang es Daniel sich einen Vorsprung von über einer Minute herauszulaufen. Er kam als zweitschnellster Läufer nach einer hervorragenden Zeit von 1:11h ins Ziel.

Ein sehr beeindruckendes Halbmarathondebüt auf der anspruchvollen Strecke lieferten Luca Hauser mit 1:20h sowie Luki Ilomo mit 1:27h ab.

Joachim Höld mit einer Endzeit von 1:24h sowie Stephan Walentin mit 1:27h trugen zum 4. Platz in der Mannschaftswertung bei.

Ebenfalls erfolgreich finishten für den TSV Glems Tobias Stanienda, Christine Seiser-Wetzel, Simon Brozio sowie Ute Gönninger.