TSV-Laufteam beendet seine Mission #RoadtoBerlin äußerst erfolgreich


Von links: Peter Keinath, Jonas und Tim Koch sowie Daniel Noll auf dem Weg zum Flugzeug für eine schnelle Heimreise.

Vor fast einem Jahr haben sich Daniel Noll, Peter Keinath sowie Jonas und Tim Koch den Berlin-Marathon als Saison-Highlight 2017 vorgenommen. Dass ein Marathon sowohl in der Vorbereitung als auch im Rennen immer ein gewisses Risiko birgt, das haben die vier Jungs während ihrer Mission #RoadtoBerlin hautnah erleben müssen. Für Tim Koch stand bereits im Frühjahr fest, dass er aufgrund einer Verletzung nicht die erforderlichen großen Trainingsumfänge absolvieren werden kann und deshalb nicht starten kann. Bei Peter Keinath kam vor ein paar Wochen ebenfalls ein gesundheitliches Problem auf, das er jedoch soweit in den Griff bekommen hat, dass er einen zweiten Marathon-Start in 2017 nach dem Ermstal-Marathon wagen konnte. Für Daniel Noll und Jonas Koch lief die Vorbereitungsphase zum Glück planmäßig ab. Sie konnten beide an ihrem Ziel, der Verbesserung ihrer persönlichen Marathon-Bestzeiten, festhalten und dies dann auch erfolgreich umsetzen!

Am Morgen des 24. September 2017 starteten also bei nassem und kühlem Wetter Dani, Peter und Jonas neben fast 44.000 weiteren Marathon-Läufern nahe der Siegessäule in Berlin. Tim war als Betreuer an der Strecke mit dem Rad unterwegs. Seine hervorragenden Ortskenntnisse halfen ihm, immer rechtzeitig an den vereinbarten Punkten zu sein. Das war keine einfache Aufgabe, denn die komplette Marathon-Strecke verlief innerhalb der Stadt und war gesperrt.

Daniel Noll war bis Kilometer 35, als er eine kurze Verpflegungspause einlegte, in der Gruppe von Anna Hahner, der schnellsten deutschen Marathon-Frau, und lag dabei voll im Plan. Die letzten Kilometer verliefen für ihn trotz der widrigen Umstände problemlos, er musste das Tempo kaum reduzieren. Nach exakt 2 Stunden, 29 Minuten und 43 Sekunden kam er im Ziel beim Brandenburger Tor an und konnte damit seine Bestzeit vom letzten Jahr beim Frankfurt-Marathon um über eine Minute verbessern. Nebenbei sei bemerkt dass er der fünfzehnschnellste deutsche Teilnehmer war!

Auch bei Peter Keinath und Jonas Koch verliefen die 42km durch Berlin wie geplant. Peter als „Edelhase“ konnte bei Jonas, dessen Waden ab Kilometer 25 etwas zu machten, den Kampfgeist wach und den „Mann mit dem Hammer“ fern halten. Nach 2:51:52h lief Peter im Ziel ein, Jonas nach 2:52:03h. Damit verbesserte Jonas seine Bestzeit um über drei Minuten.

Mit diesem starken Auftritt in Deutschlands Hauptstadt traten unsere vier Läufer glücklich die Heimreise an, und sind trotz schwerer Beine hochmotiviert zu einer weiteren Mission #RoadtoBerlin in 2018!