Laufteam 6-14 Jahre

   Montags 17:15 Sportheim Braike

   Mittwochs 17:30 mit Fahrrad ( Eninger Str. 16)

Am Samstag, 4. November 2017, ging es für vier Läufer des TSV Glems zum 37. Saisonabschlusslauf des Laufvereins EK Schwaikheim e.V. Doch der Name war nicht Programm für Tim und Jonas Koch, sowie Simon Zimmer und Stephan Walentin, vielmehr soll es der Startschuss sein für das Erreichen neuer sportlicher Ziele.

Gleich beim ersten Lauf der Veranstaltung, dem 5km-Rennen, konnte Tim Koch das beweisen. Nach einer siebenmonatigen Verletzungspause konnte er endlich einmal wieder einen Start wagen. Der Belastungstest ist ihm hervorragend gelungen, bis zum vierten Kilometer konnte er in der Spitzengruppe mithalten, dann musste er etwas abreißen lassen. Er kam als 4. gesamt sowie 2. seiner Altersklasse nach 17:18min ins Ziel, und ganz wichtig dabei, er blieb über die ganze Strecke hinweg schmerzfrei.

Den Lauf über die 10km-Distanz haben sich Jonas Koch, Simon Zimmer sowie Stephan Walentin vorgenommen. Bei Jonas scheint die Regenerationsphase vom Berlin-Marathon abgeschlossen zu sein. Bis Kilometer 6 lief er mit den drei späteren schnellsten Läufern gleichauf, dann

musste er das Tempo etwas reduzieren. In einer Zeit von 36:28min kam er als Gesamtvierter und 1. seiner Altersklasse ins Ziel.

Eine neue persönliche Bestzeit stellte Simon Zimmer in Schwaikheim auf. Er benötigte 37:15min für die hügelige Strecke, wofür er mit Platz 8 gesamt und Platz 3 seiner Altersklasse belohnt wurde.

Stephan Walentin rundete den erfolgreichen Wettkampf mit einer Zeit von 38:55min ab. Damit wurde er 4. seiner Altersklasse und sicherte dem TSV Glems den 2. Platz in der Teamwertung.

Nur drei Wochen nach seinem erfolgreichen Start beim Berlin-Marathon hat Daniel Noll vom Laufteam des TSV Glems bewiesen, dass sein Akku noch lange nicht leer ist. Im Rahmen des 15. Bottwartal-Marathons nahm er am Sonntag, 15. Oktober 2017 die Halbmarathon-Strecke in Angriff. Bei herrlichen Bedingungen absolvierte er die gut 21km lange und landschaftlich reizvolle Strecke, inmitten von Weinbergen gelegen, in einer Klassezeit von 1:11:08 h. Er kam damit als Zweiter, nur knapp zwei Minuten nach Jannik Ernst, ins Ziel, dem letztjährigen Bronzemedaillengewinner bei den Deutschen Marathonmeisterschaften.

Michael Leibfarth vom Laufteam des TSV Glems war der schnellste Läufer beim „20. Volkslauf rund um Bronnweiler“ am 3. Oktober 2017. Die 10km-Strecke, gespickt mit einigen knackigen Anstiegen, machten unserem baden-württembergischen Berglaufmeister keine Mühe. Nach 33:54 Minuten kam er als ungefährdeter Sieger im Ziel an. Das war bereits sein vierter Gesamtsieg in dieser Saison, herzlichen Glückwunsch!


Von links: Peter Keinath, Jonas und Tim Koch sowie Daniel Noll auf dem Weg zum Flugzeug für eine schnelle Heimreise.

Vor fast einem Jahr haben sich Daniel Noll, Peter Keinath sowie Jonas und Tim Koch den Berlin-Marathon als Saison-Highlight 2017 vorgenommen. Dass ein Marathon sowohl in der Vorbereitung als auch im Rennen immer ein gewisses Risiko birgt, das haben die vier Jungs während ihrer Mission #RoadtoBerlin hautnah erleben müssen. Für Tim Koch stand bereits im Frühjahr fest, dass er aufgrund einer Verletzung nicht die erforderlichen großen Trainingsumfänge absolvieren werden kann und deshalb nicht starten kann. Bei Peter Keinath kam vor ein paar Wochen ebenfalls ein gesundheitliches Problem auf, das er jedoch soweit in den Griff bekommen hat, dass er einen zweiten Marathon-Start in 2017 nach dem Ermstal-Marathon wagen konnte. Für Daniel Noll und Jonas Koch lief die Vorbereitungsphase zum Glück planmäßig ab. Sie konnten beide an ihrem Ziel, der Verbesserung ihrer persönlichen Marathon-Bestzeiten, festhalten und dies dann auch erfolgreich umsetzen!

Am Morgen des 24. September 2017 starteten also bei nassem und kühlem Wetter Dani, Peter und Jonas neben fast 44.000 weiteren Marathon-Läufern nahe der Siegessäule in Berlin. Tim war als Betreuer an der Strecke mit dem Rad unterwegs. Seine hervorragenden Ortskenntnisse halfen ihm, immer rechtzeitig an den vereinbarten Punkten zu sein. Das war keine einfache Aufgabe, denn die komplette Marathon-Strecke verlief innerhalb der Stadt und war gesperrt.

Daniel Noll war bis Kilometer 35, als er eine kurze Verpflegungspause einlegte, in der Gruppe von Anna Hahner, der schnellsten deutschen Marathon-Frau, und lag dabei voll im Plan. Die letzten Kilometer verliefen für ihn trotz der widrigen Umstände problemlos, er musste das Tempo kaum reduzieren. Nach exakt 2 Stunden, 29 Minuten und 43 Sekunden kam er im Ziel beim Brandenburger Tor an und konnte damit seine Bestzeit vom letzten Jahr beim Frankfurt-Marathon um über eine Minute verbessern. Nebenbei sei bemerkt dass er der fünfzehnschnellste deutsche Teilnehmer war!

Auch bei Peter Keinath und Jonas Koch verliefen die 42km durch Berlin wie geplant. Peter als „Edelhase“ konnte bei Jonas, dessen Waden ab Kilometer 25 etwas zu machten, den Kampfgeist wach und den „Mann mit dem Hammer“ fern halten. Nach 2:51:52h lief Peter im Ziel ein, Jonas nach 2:52:03h. Damit verbesserte Jonas seine Bestzeit um über drei Minuten.

Mit diesem starken Auftritt in Deutschlands Hauptstadt traten unsere vier Läufer glücklich die Heimreise an, und sind trotz schwerer Beine hochmotiviert zu einer weiteren Mission #RoadtoBerlin in 2018!

Im Nachgang der Auswertung der Baden-Württembergischen Berglaufmeisterschaften am 09.09.2017 in Schönau haben wir eine positive Überraschung erlebt: Peter Keinath wurde nicht Vierter sondern Dritter! Damit sicherte sich der TSV Glems nach 2016 erneut zwei Podestplätze, Platz 1 wie bereits berichtet mit Michael Leibfarth und Platz 3 mit Peter Keinath. Herzlichen Glückwunsch!!!

Am Sonntag, 18. September 2017 nahm Michel Salzer bei einem der stimmungsvollsten Läufe der Region Teil, dem Erbe-Lauf in Tübingen. Für die anspruchsvolle Strecke benötigte er 45:02min  und konnte dabei hoffentlich nebenbei etwas die tolle Atmosphäre entlang der Strecke durch die Tübinger Altstadt genießen. Unser Berglaufmeister Michi Leibfarth durfte in Tübingen als Mit-Interviewer bei einem regionalen Fernsehsender fungieren.

Am Samstag, 9. September 2017 fand in Schönau im Schwarzwald der Belchen-Berglauf statt, im Rahmen dessen auch die baden-württembergischen Berglaufmeisterschaften 2017 ausgetragen worden sind. An der Startlinie standen vom Laufteam des TSV Glems Michael Leibfarth sowie Peter Keinath, um die 11,4km und 824 Höhenmeter auf den 1.362m hoch gelegenen Belchen in Angriff zu nehmen.

Das Rennen wurde zu einer recht klaren Angelegenheit für unseren Bergspezialisten Michael Leibfarth, er kam mit einem Vorsprung von einer halben Minute in einer beachtenswerten Zeit von 50:40min am Belchen oben an. Damit krönte er sich bei gerade mal acht Grad plus und stürmischem Wind zum neuen baden-württembergischen Berglaufmeister, nachdem er letztes Jahr am Hohenneuffen bereits drittschnellster Baden-Württemberger am Berg war. Für den TSV Glems bedeutet dies ein Wiederholungssieg nach Daniel Noll 2016.

Peter Keinath schrammte in der Gesamtwertung knapp am Podest vorbei. Nach 53:19min lief er als Gesamtvierter im Ziel ein. In der Altersklassenwertung bedeutete dies jedoch ein souveräner erster Rang.

Nach diesem absoluten Highlight sind wir gespannt auf das nächste, den Berlin-Marathon am 24. September 2017.

Am Samstag, 12. August 2017 fand der 14. Altbacher Berglauf-Cup statt, bei dem 11,5km vom Neckartal hoch auf den Schurwald und wieder hinunter absolviert werden müssen. Die ersten drei Kilometer sind bestückt mit 200 Höhenmetern, ein Profil das Michael Leibfarth liegt, wie seine Siege 2011 und 2014 bereits bewiesen haben.

Doch dieses Jahr sollte es ein Sieg mit beeindruckendem Streckenrekord sein. In einer Zeit von 37:37min kam er ins Ziel und pulverisierte damit den alten Streckenrekord um eine ganze Minute! Dabei hatte er zehn Sekunden Vorsprung auf den Syrer Hazim Al Ahmad, frisch aus einem Höhentrainingslager in Österreich zurückgekommen und ebenfalls mit einer Zeit deutlich unter dem alten Streckenrekord. Die beiden hatten sich bis zur Hälfte der Strecke bereits klar vom Feld abgesetzt. Dritter wurde der in Metzingen lebende Eritreer Efrem Brhane.

 

 

 

 

Michael Leibfarth drückt mächtig aufs Gas in der Schlussphase des Rennens.